Die Förderphase geht dem Ende entgegen

So sieht der Fahrplan bis 2020 aus

Die LEADER Verwaltungsbehörde im Land (MLR) hat bekanntgegeben, dass die letzten regulären LEADER-Förderbeschlüsse in dieser Förderperiode im laufenden Jahr  erfolgen müssen. Da wir nur noch über relativ geringe Restmittel verfügen, werden wir 2019 nur noch eine weitere Auswahlsitzung abhalten, nämlich am 19. November (Näheres unter aktueller Förderaufruf). Dabei gilt, dass am 19. November zu beschließende Projekte umsetzungsreif sein müssen und spätestens drei Monate nach Beschluss der vollständige Förderantrag eingereicht werden muss.

Im Jahr 2020 werden Nachrückprojekte und kurzfristig umsetzbare Projekte noch eine Chance haben, Rückfluss- und Restmittel zu erhalten. Förderaufrufe gibt es dann nicht mehr, sondern es können neue Projekte laufend bei uns eingereicht werden. Die besten Aussichten haben dabei vor allem kleinere Investivprojekte von Kommunen und von privaten Antragstellern einschließlich solchen aus dem bürgerschaftlichen und gemeinwohlorientierten Bereich. Irgendwann etwa zur Jahresmitte 2020 ist die Förderphase dann faktisch zu Ende, zumindest was neue Projekte angeht.

Wir empfehlen allen Interessenten, möglichst frühzeitig Kontakt mit uns aufzunehmen. Mehr denn je gilt, dass nur ganz konkrete, bereits ausgearbeitete und kurzfristig umsetzungsreife Projekte eine Förderchance haben. Dies beinhaltet, dass unter anderem die unerlässliche Kostenplausibilisierung (Vorlage von mindestens drei Angeboten für alle Kostenpositionen) bereits vor dem Beschluss angegangen werden muss - auf Verdacht und ohne Gewissheit auf eine Förderung.