Der Abwanderung von jungen Menschen entgegen wirken

... und neues Leben in leerstehende Gebäude bringen

In vielen Gemeinden gibt es sie: Problemimmobilien, oft in Ortsmitte. Leerstehend oder unternutzt, nicht selten ein Schandfleck. Manchmal ehemals schöne, alte Gebäude - manchmal auch nur eine „Schuhschachtel“ aus den Siebzigern oder eine alte Scheune. In vielen Fällen aber mit Entwicklungspotential.

Auf der anderen Seite wird der Traum vom Einfamilienhaus auf der grünen Wiese mit einem damit verbundenen Schicksal als Pendler von immer weniger jungen Menschen geträumt. Viele wünschen sich andere, moderne Wohn- und Arbeitsformen, die sie aber derzeit auf dem Land kaum finden. Warum den Schandfleck nicht unter diesem Aspekt wieder in Wert setzen? Die Attraktivität der Gemeinde für junge Menschen erhöhen, der Abwanderung entgegen wirken und den Ort als Ganzes attraktiver machen?

Unter der Überschrift „Junges Wohnen“ möchten wir zusammen mit SPES e.V., dem Büro Sutter³ und dem K-Punkt Ländliche Entwicklung und in Kooperation mit der LEADER-Region Nordschwarzwald dieses Thema angehen. Gemeinden mit einer Problemimmobilie (oder einer, die es werden könnte) als Anknüpfungspunkt können in einem strukturierten Prozess und mit Hilfe von engagierten Moderatoren und Planern umsetzungstaugliche Ideen und Konzepte für ihre Situation entwickeln.

Betroffene - Gemeindevertreter, aber auch Eigentümer von solchen Immobilien - können bei Interesse an einer Teilnahme am Projekt gerne das Regionalmanagement kontaktieren. Zu den Fristen beachten Sie unseren Förderaufruf.

Hier finden Sie eine Kurzinfo über das Projekt.